Corona-Virus: Was bedeutet das für Ihren Kinderwunsch?

Das Corona-Virus begleitet uns nun schon ein Jahr. Wir im Kinderwunschzentrum Bonner Bogen haben neben den Standard-Hygiene-Regeln weitere Maßnahmen ergriffen, um Sie auch in dieser Zeit bei Ihrem Kinderwunsch unterstützen zu können. Diese Maßnahmen passen wir immer den aktuell geltenden Regeln an. 

 

Weiterhin gilt: Sollten Sie Hinweise auf eine Infektion mit Covid-19 (vor allem Fieber und Husten) haben oder anderweitig krank sein, lassen Sie uns das bitte frühzeitig wissen und kommen Sie nicht persönlich in die Praxis. Kommen Sie aktuell bitte alleine zu Ihrem Termin, damit wir die Mindestabstände für Ihre Sicherheit einhalten können. Vergessen Sie auch nicht Ihre medizinische Maske (FFP2-Maske) zu tragen. 

Pandemie und Kinderwunsch: Wie sicher ist die Behandlung derzeit?

Kinderwunschzentren unterliegen dem Transplantationsgesetz. Nicht nur in Pandemie-Zeiten gelten deshalb höchste Anforderungen an Hygiene und Sicherheit. Zudem gewährleisten wir Ihnen den erforderlichen Sicherheitsabstand während der Wartezeiten.

 

Auch in dieser Zeit sind wir selbstverständlich für unsere (Neu-)Patientinnen und 

(Neu-)Patienten da. Bei uns können Sie jederzeit neue Behandlungszyklen beginnen. Bereits begonnene Kinderwunschbehandlungen werden wie gewohnt durchgeführt. 

Das erste Beratungsgespräch – sicher von Zuhause aus

Sie sind noch keine Patientin / kein Patient in unserem Kinderwunschzentrum? Das erste Beratungsgespräch führen wir auch gerne per Video durch. Dafür können Sie hier einen Termin vereinbaren: Videosprechstunde. Für die Videosprechstunde benötigen Sie nur ein Gerät mit Kamera und Mikrofon (z.B. Smartphone) sowie eine stabile Internetverbindung. 10 Minuten vor Terminbeginn erhalten Sie von uns einen Link.  

Gehen von COVID-19 erhöhte Risiken während der Schwangerschaft aus?

 

Wichtig zu wissen: Für gesunde Schwangere bestehen keine höheren Risiken. Auch eine Übertragung des Virus auf das Kind bei einer möglichen Infektion der Mutter konnte bislang nicht beobachtet werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Fehlbildungen oder Fehlgeburten bei einer Infektion der Mutter erhöht. 

Gleiches gilt auch für die Stillzeit: Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen sich Babys über die Muttermilch infiziert haben.

 

Sollte ich mich gegen COVID-19 impfen lassen?

Eine Immunisierung vor Schwangerschaftseintritt kann die Infektionsgefahr während der Schwangerschaft und die damit verbundenen Risiken minimieren, weshalb die Impfung für Frauen mit Kinderwunsch ausdrücklich empfohlen ist. 

 

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die erhältlichen Impfstoffe die Fertilität beeinträchtigen. Eine Schwangerschaftsverhütung ist nach einer erfolgten Impfung nicht erforderlich. Ein Behandlungsbeginn einer Kinderwunschtherapie ist bereits einige Tage nach der Impfung möglich.

 

Die Impfung von Schwangeren oder stillenden Frauen ist derzeit aufgrund der fehlenden Datenlage nur in Einzelfällen empfohlen.

 

Dieses konsentierte Positionspapier ist eine aktualisierte Nutzen-Risiko-Bewertung der COVID-19-Impfung von schwangeren und stillenden Frauen unter Berücksichtigung der Datenlage - Stand 05/2021: 

COVID-19_Impfung_bei_schwangeren_und_sti
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