Kryokonservierung in Bonn

Die Kryokonservierung bezeichnet das Einfrieren von unbefruchteten und befruchteten Eizellen, Embryonen sowie von Eierstock-, Spermien- und Hodengewebe. Mithilfe moderner Verfahren der Reproduktionsmedizin können diese Zellen und Gewebe über viele Jahre hinweg sicher gelagert werden, ohne an Qualität zu verlieren.

Die Kryokonservierung in Bonn ermöglicht es, Fruchtbarkeit zu erhalten, Behandlungen zeitlich flexibel zu gestalten und individuelle Lebenssituationen in der Familienplanung zu berücksichtigen.

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Kryokonservierung im Bonner Kinderwunsch­zentrum​

Die Kryokonservierung ist ein fester Bestandteil moderner Kinderwunschbehandlungen und der Fertilitätserhaltung. Sie bietet Sicherheit, Flexibilität und eine hohe Planbarkeit für die weitere Familienplanung.

Welche Vorgehensweise für Sie individuell geeignet ist, klären wir gemeinsam auf Basis einer sorgfältigen Diagnostik und persönlichen Beratung.

Der Ablauf der Kryokonservierung im Überblick

Entnahme der Zellen oder des Gewebes

Je nach Ausgangssituation werden unbefruchtete oder befruchtete Eizellen, Embryonen, Eierstockgewebe, Spermien oder Hodengewebe gewonnen. Die Entnahme erfolgt im Rahmen einer bestehenden Kinderwunschbehandlung oder gezielt zur Fertilitätserhaltung.

Kryo­konservierung mittels Vitrifikation

Im Bonner Kinderwunschzentrum erfolgt die Kryokonservierung ausschließlich mittels Vitrifikation. Bei diesem modernen Verfahren werden die Zellen innerhalb kürzester Zeit auf –196 °C heruntergekühlt. Durch dieses schnelle Einfrieren entstehen keine schädlichen Eiskristalle, sodass die Zellstruktur vollständig erhalten bleibt.

Das früher eingesetzte Slow-Freezing-Verfahren wird nicht mehr angewendet, da es mit geringeren Überlebensraten nach dem Auftauen verbunden ist.

Sichere Lagerung der Zellen

Die kryokonservierten Zellen werden langfristig und absolut sicher gelagert. Die Lagerung ist mehrfach abgesichert, unter anderem durch ein dauerhaftes Notstromsystem und eine kontinuierliche Überwachung.

Ein Qualitätsverlust durch das Einfrieren entsteht nicht. Der Zustand der Zellen entspricht dem vor der Vitrifikation.

Verwendung der kryo­konservierten Eizellen oder Embryonen

Nach dem Auftauen ergeben sich je nach Ausgangssituation unterschiedliche Möglichkeiten:

  • unbefruchtete Eizellen können mittels IVF oder ICSI befruchtet werden

  • bereits befruchtete Eizellen oder Embryonen können direkt in die Gebärmutter übertragen werden

Die weitere Behandlung wird individuell geplant und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.

Kryozyklus – Transfer eingefrorener Eizellen oder Embryonen

Als Kryozyklus bezeichnet man die Übertragung eines zuvor eingefrorenen Embryos oder einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Der Kryozyklus kann durchgeführt werden:

Der Kryozyklus erfolgt entweder im natürlichen oder im hormonell gesteuerten Zyklus.

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Kryozyklus im natürlichen Zyklus

Der Transfer orientiert sich am natürlichen Hormonverlauf. Es sind nur wenige Medikamente erforderlich. Nach einigen Ultraschall- und Hormonuntersuchungen kann der Embryotransfer erfolgen.

Kryozyklus im hormonell gesteuerten Zyklus

Der Zyklus wird medikamentös vorbereitet. Östrogenhaltige Tabletten unterstützen den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, zusätzlich wird die Gelbkörperphase hormonell unterstützt. Diese Variante ist besonders gut planbar und erfordert in der Regel nur eine Ultraschallkontrolle.

Ihre Bonner Expertinnen für Kryokonservierung

Dr. med. Ulrike Bohlen und Dr. med. Eva-Maria Boogen sind erfahrene Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe, Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie.
Dr. Maria Köster ist Reproduktionsbiologin und Embryologin.

Unser Team berät Sie gerne persönlich zum Thema Kryokonservierung in Bonn.