PRP-Behandlung bei Kinderwunsch in Bonn

Die PRP-Behandlung bei Kinderwunsch gewinnt in der modernen Reproduktionsmedizin zunehmend an Bedeutung. PRP („Platelet Rich Plasma”) wird aus dem eigenen Blut gewonnen und enthält hochkonzentrierte Wachstumsfaktoren, die Regeneration und Gewebeaufbau fördern.

Gerade bei einer dünnen Gebärmutterschleimhaut, wiederholtem Implantationsversagen oder eingeschränkter ovarieller Reserve kann PRP eine vielversprechende Ergänzung zu IVF oder ICSI sein.

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Wenn eine PRP-Behandlung in Betracht gezogen wird

ine Entscheidung für eine PRP-Behandlung ist häufig mit vielen Fragen, Hoffnungen und auch Unsicherheiten verbunden. Oft liegt bereits ein längerer Weg hinter Ihnen, bevor eine PRP-Therapie in Betracht gezogen wird.

PRP besteht aus plättchenreichem Plasma, das durch Zentrifugation aus nur wenigen Millilitern Blut gewonnen wird. Es enthält natürliche Wachstumsfaktoren, die die Zellteilung fördern, die Durchblutung verbessern, Entzündungen reduzieren und die Gebärmutterschleimhaut aufbauen können.

Uns ist wichtig, dass Sie jeden Schritt der Behandlung nachvollziehen können. Der Ablauf der PRP-Behandlung folgt einer klaren medizinischen Struktur und wird individuell auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.

Der Ablauf der PRP-Behandlung im Überblick

PRP-Spülung der Gebärmutter

Bei der PRP-Spülung der Gebärmutter wird das aufbereitete Plasma über einen dünnen Katheter direkt in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Dies erfolgt nach einer sorgfältigen Ultraschallkontrolle und ist in der Regel gut verträglich.

Ziele der Behandlung

Die PRP-Behandlung verfolgt mehrere therapeutische Ansätze: Verbesserung des Endometriumaufbaus, Unterstützung der Einnistung, Optimierung der lokalen Durchblutung und Reduktion chronischer Entzündungen.

Anwendungs­häufigkeit

Für den Schleimhautaufbau werden üblicherweise ein bis drei PRP-Spülungen pro Zyklus zwischen Zyklustag 6 und 11 durchgeführt. Zur Einnistungsunterstützung erfolgt eine Anwendung zwei bis fünf Tage vor dem Embryotransfer.

PRP im Bonner Kinderwunsch­zentrum

Unterstützung durch Eigenblut

Die PRP-Behandlung kann insbesondere in folgenden Situationen sinnvoll sein: bei dünner Gebärmutterschleimhaut, wiederholtem Implantationsversagen (Recurrent Implantation Failure), chronischer Endometritis oder Asherman-Syndrom.

Mehrere aktuelle Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse in der Kinderwunschmedizin: besserer Schleimhautaufbau, höhere Implantations- und Schwangerschaftsraten, verbesserte Endometriumdurchblutung und reduzierte Entzündungsprozesse.

Welche Behandlungsmethode für Sie geeignet ist, klären wir gemeinsam auf Basis einer sorgfältigen Diagnostik.

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Ihre Bonner Expertinnen für PRP-Behandlung

Dr. med. Ulrike Bohlen und Dr. med. Eva-Maria Boogen sind erfahrene Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe, Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie. Dr. Maria Köster ist Reproduktionsbiologin und Embryologin.

Sie haben noch Fragen oder möchten mehr über die PRP-Behandlung erfahren? Unser Team berät Sie gerne persönlich und begleitet Sie kompetent durch alle Schritte der Therapie.

Häufig gestellte Fragen zur PRP-Behandlung

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema PRP-Behandlung

Eine PRP-Spülung der Gebärmutter kostet ca. 400-450 € pro Anwendung. Die Kosten werden derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen, da es sich um eine Off-Label-Therapie handelt.

Die PRP-Behandlung ist gut verträglich. Selten können leichte Unterbauchbeschwerden auftreten. Die Wirksamkeit kann individuell unterschiedlich ausfallen, und es gibt keine Garantie auf eine Schwangerschaft.

Nach einem Beratungsgespräch erfolgt eine Blutentnahme von ca. 10 ml. Das Blut wird aufbereitet, und nach einer Ultraschallkontrolle wird das PRP in die Gebärmutter eingebracht. Anschließend erfolgt eine Verlaufskontrolle.

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